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Der Iznanger Toepfermarkt

Ich möchte hier ein paar Bilder vom Iznanger Töpfermarkt zeigen. Ein wunderschöner Töpfermarkt, der jedes Jahr rund um das Iznanger Rathaus stattfindet. Es sind ca. 70 Aussteller, die so richtig schöne Keramik- kunst anbieten. Massenware oder Kitsch findet man hier überhaupt nicht. Es lohnt sich immer mal auf die Höri zu fahren.

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Ja, Radolfzell hat nun einen Wochenmarkt der von 17 Uhr bis 22 Uhr geht. Ich finde das eine richtig gute Idee. Er soll in den Sommermonaten auf dem Marktplatz stattfinden. Am vergangenen Donnerstag fand er zum 2.Mal satt. Es gibt da die herkömmlichen Obst und Gemüsestände, aber es gibt auch den Stand vom Käse Schober aus Bohlingen, der den Markt in`s Leben gerufen hat. Die Frau Honold von der Mettnaustube verkauft geräucherten Fisch in einem witzigen Fahrradanhänger, der Bäcker Engelhard bäckt frisches Brot direkt am Stand, Frau Scharmacher verkauft wunderbare, selbstgemachte Pralinen, es gab Prosecco zum kaufen und probieren, Körbe wurden geflochten, Bioburger belegt, Oliven usw. gab`s und und noch einiges mehr. Das Bild von der Isetta als Taxi habe ich leider versehendlich gelöscht – sorry.
Ich bin vom Berliner Kolwitz Markt begeistert, der hat bestimmt auch mal ganz klein angefangen, so wie jetzt  der Radolfzeller Abendmarkt. Gut gemacht, Herr Schober!!

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wunderbare Pralienen von Silvia Scharmacher

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Wenn man ein neues Hobby hat können ganz erstaunliche Dinge dabei rauskommen. Gut, dass  ich alle Bilder fotografiert habe, denn die meisten Inchiebilder haben schon längst ihren Besitzer gewechselt. Viele davon waren ganz speziell vom Thema auf eine bestimmte Person zugeschnitten. Mal war es das Thema Hauseinweihung, mal eine Kindstaufe oder einfach ein Geschenk für eine Familie die gerne Motorrad fährt, oder meinen PC Spezialisten. Es gab Bilder für Segelbegeisterte, Hundler, Sportler,  eins zur Prüfung als Pfegediestleiterin im Altersheim, eins für den Orthopäten, eins für den Australienurlauber, der Taucher bekam eins, der Banker ein`s mit “Falschgeld”  und ein Bild kam in die Küche für den Hobbykoch.

Das erste Bild bekam mein Sohn. Es war in einem ganz alten kleinen Fensterrahmen, die Inchies waren gestaltet mit alten Schrauben, Nägeln, ein Stückchen von einem alten Kinderbild, sein alter Minicooper aus Silber und noch viel mehr. Ich war jedenfalls  ganz begeistert von dem Bild,  er glaube ich auch. Wenn er auch seine Begeisterung mehr hätte zeigen können.. :-)

Am Anfang wurden die Bilder verschenkt, mittlerweile kommen auch schon Bestellungen, die ein paar Euro einbringen, damit wenigstens die Unkosten gedeckt sind. Ich bin ganz fleißig am Sammeln von schönen kleinen Dingen, die man für die Inchies brauchen kann.

Jeden Tag warte ich auf das Päckchen vom Gothic-Shop. Die Gruselteilchen in Verbindung mit alter, edler Spitze kann ich mir gut vorstellen.  Meine Inchies sind allerdings nicht die original Inchies von 2,5cm. Das ist mir viel zu klein, meine Kärtchen sind doppelt so groß. Mal schauen, vielleicht werden sie auch noch größer. Ich hätte sehr schöne alte Fensterrahmen aus Holz , die man auch wieder als Bilderrahmen nehmen könnte.

Wohin mich das noch alles führt? ich find`s spannend.

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Garkensalat ohne Öl Jetzt gibt es auf dem Wochenarkt und im Supermarkt jede Menge Salatgurken sehr günstig zu kaufen.  Je dünner sie sind, desdo besser schmecken sie finde ich. Die Kerne sind dann kleiner und die Gurke ist knackiger. Nur lange sollte man die Salatgurken nicht im Kühlschrank liegen lassen, sie werden zwar nicht so schnell faul, aber sie verlieren ihre Knackigkeit. Wenn es  dann doch so ist, schneide ich die Gurke der länge nach auf und schabe mit einem Löffel die Kerne raus und verarbeite die Gurke weiter.

Sind die Gurken aus dem eigenen Garten, dann werden sie bei mir mit Schale verarbeitet, ansonsten schäle ich sie mit dem Sparschäler. Es gibt ja viele Arten von Gurkensalat, mein Lieblingssalat geht ganz einfach und schnell. Das schöne daran ist, man kann ihn einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Dazu wird die Gurke geraspelt wie auf dem Bild, es wird 1 TL Salz untergemischt und mit der Hand gut vermischt. Nach ca. 10 Min. gieße ich das Gurkenwasser ab und gebe 1 TL Zucker und 1-2 EL Essig dazu fertig. Wer dem Salat noch was gutes tun will schneidet einen Bund Dill oder Schnittlauch in den Salat. Er schmeckt herrlich frisch und knackig, wie frisch gemachte Essiggurken. Da er keine Sahne oder Öl enthält fällt er auch nicht zusammen und wird nicht matschig. Einfach mal ausprobieren.

Ach ja, die Taglilie, die auf dem Teller liegt kann man auch essen. Sie sieht auch wunderschön auf jedem Blattsalat aus. Ich habe sie auch schon mit einem Löffel voll Frischkäse gefüllt und zu einer Vorspeise dazugelegt-einfach nur schön!!

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Mein Couscous Salat

Was richtig leckeres für den Sommer ist der Couscous Salat. Er ist auch für blutige Kochanfänger ganz leicht zu machen, wenn man ein paar Sachen beachtet:

mein Couscous Salat Inchies für den Shop 004.jpg

mein Couscous Salat

Für 4 Personen nehme ich 250g Couscous und bereite ihn so zu, wie s auf der Packung steht. Allerdings nehme ich mehr Wasser und gebe einen Brühwürfel Gemüsebrühe und Salz dazu. Der Couscous soll kein fester Brei werden, lieber gieße ich die restliche Flüssigkeit nach dem Quellen wieder ab und lasse ihn auskühlen.

Nun kommen ca. 4 kleingeschnittene ( kleine Würfelchen) Tomaten dazu, 2 kleingeschnittene Frühlingszwiebeln, 1 Bund glatte Petersilie, 1/2 rote Paprika auch ganz klein geschnitten, einige Blättchen Minze und 1 Knoblauchzehe.

Der Salat wird angemacht mit Ölivenöl, Zitrone, Salz und Pfeffer. Abschmecken und fertig.

Er ist eine tolle Beilage zu Gegrilltem und schmeckt wenn er einige Stunden im Kühlschrank gestanden hat erst richtig gut.

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Elkes Geburtstag 011.jpgElkes Geburtstag 014.jpgMein Felsenbirnenbusch im Garten trägt wieder Früchte. Ich habe diesen Busch schon viele Jahre im Garten, aber diese feinen Beeren habe ich nie beachtet. Die Vögel schon, die halten sich jetzt gerne in dem Busch auf. Die Felsenbirnen sind kleine Beeren die ganz ähnlich wie die Heidelbeeren schmecken, vielleicht wie eine Mischung zwischen Heidelbeeren und Birnen? Wenn die Birnchen reif sind, sind sie dunkelblau und dann muß man sich wie gesagt auch beeilen sie zu ernten, schneller sein als die Vögel. Die Felsenbirne ist laut Wikipedia ein Rosengewächs, hat aber keine Stacheln und erinnert mich in keinster Weise an einen Rosenbusch. Die Früchte habe ichletztes Jahr  zu Marmelade verarbeitet, einen Kuchen damit gebacken und unter die rote Grütze gegeben. Natürlich schmecken sie auch direkt vom Strauch. Bei Amazon habe ich ein gutes Buch zu diesem Thema gefunden.

Schön eigentlich wenn man in seinem Garten neues entdeckt.  Da es die Felsenbirnen nicht im Laden zu kaufen gibt, sind sie doch recht unbekannt.

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neue camera 657.jpgIn den letzten Wochen hatte ich einiges zu tun, es wurde gesammelt und gebastelt und einiges gekauft. Denn ich möchte gerne meine Inchie Bilder bei Dawanda verkaufen. Die Bilder wurden von allen Seiten fotografiert und zig mal wieder gelöscht. Da das Wetter gerade so schön ist, habe ich sie nun alle im Garten fotografiert, man kann es bestimmt schöner machen und ” Creezy ” wird bestimmt lachen. Aber besser kann ich´ s nicht. Jetzt heißt es wohl abwarten und schauen was passiert. Wer neugierig ist, kann ja mal schauen gehen. Hier gehts zu meinem noch winzig kleinen Shop. Darf ich einladen zur Vernissage mit kleinen Häppchen???

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Sterne Koch Alexander Herrmann schreibt:

Tandoori ist eine indische Gewürzpaste. Inhaltsstoffe sind etwas Wasser und Salz, pfanzliches Öl und Chilli sowie Koriander, Kreuzkümmel, Knoblauch, Ingwer, ein Hauch von Zimt, Boxhornklee, Nelke und Lorbeer abgerundet mit einem Schuss Essig. Klassisch mariniert man mit dieser Paste Geflügelfleisch: Fleisch am besten gleich in fingerdicke Streifen schneiden und mit der Tandooripaste sowie Joghurt vermengen und 12 Std. ziehen lassen. Der Joghurt schafft nicht nur die nötige Frische sondern hilft auch, das Aroma perfekt zu verteilen.

Die Inder garen das Fleisch in einem speziellen Holzofen. Zu Hause klappt das auch perfekt in einer Kombination aus Anbraten in der Pfanne und Fertiggaren im Backofen ( 140°C Umluft ). Bei Amazon gibts Tandoori-Paste zu bestellen.

Hier steht noch mehr zum Thema marinieren.

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Bei aller zu erwartender Fußball-Euphorie darf das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Für die kulinarische Begleitung der WM konnte die Redaktion vom Suedkurier  wieder Hubert Neidhart gewinnen, den Chef des Gasthauses  Grünen Baum in Moos

Koch- und Fußballkünste? Unser Kolumnist Hubert Neidhardt weiß Bescheid.

„Es ist wieder soweit, die WM beginnt – das Fußballfieber infiziert die halbe Welt. Als wäre die Vaterlandsliebe neu entfacht, fiebern ganze Nationen dem Turnier entgegen. Auf dieser Woge des neu entflammten Lokalpatriotismus möchte ich ein smartes Fähnlein der regionalen Küche schwenken und inmitten der WM-Berichterstattung im Sportteil des SÜDKURIER mit Geschichten und Rezepten über die kulinarische Vielfalt auf unserer Erde Auskünfte geben.

Vor der WM-Eröffnung die Geschichte, wie aus gewöhnlichem Gemüse ein kulinarisches Alleinstellungsmerkmale ganzer Regionen werden kann.

Die Höri-Bülle: Die Reichenauer Mönche haben dieses Zwiebelgewächs bereits vor 1200 Jahren auf der Insel eingeführt. In Kalabrien waren sie auf die Gemüsezwiebel aufmerksam geworden. Dort wurde deren Eigenschaften als Heil- und Gemüsepflanze aufs höchste gepriesen. Der Klosterküche konnte ein bisschen neue Würze nicht schaden und als Heilpflanze würde ihr der Zugang zum Klostergarten sicherlich nicht verwehrt. Also entschloss man sich, die Cipola, wie die Zwiebel in Kalabrien genannt wird, mit auf die Insel zu nehmen.

Doch das Mikroklima und der steinige Moräneboden behagten der Knollenfrucht überhaupt nicht, sie wollte nicht gedeihen. Die Mönche machten sich rings um den Untersee auf die Suche nach einem besser geeigneten Moor- und Sandboden. Auf der Halbinsel Höri wurde man schließlich fündig. Nicht nur die Bodenbeschaffenheit war genial, mit den Höribauern fand man auch gleich die richtigen Gärtner.

Auf der Halbinsel wiederum hatte man Respekt vor der geistigen Obrigkeit der gegenüberliegenden Klosterinsel. Man unterdrückte die Zweifel, ob denn diese so exotisch anmutende Frucht überhaupt an den See gehöre – und ob man sie in der heimischen Küche überhaupt nützlich gebrauchen könne. Ungläubig wurde dem Willen der Mönche Folge geleistet und die Zwiebel auf den Äckern der Höri angepflanzt. Aus Cipola wurde Bülle.

Roh wie gekocht wurde sie im Laufe der Jahrhunderte zu einem typischen Bestandteil der Unterseeregion. Selbst auf Schloss Arenenberg, bei den Franzosen, wurde man auf das Gewächs aufmerksam. Schon lange suchte man einen gleichwertigen Ersatz für die französische Schalotte, die im Thurgau nicht so richtig gedeihen wollte. Die Bülle von der Höri schien ähnliche Geschmackseigenschaften und gleiche Verwendungsmöglichkeiten in der Küche aufzuweisen. Endlich war ein gleichwertiger Ersatz für die rote „echalote“ gefunden. Der Fortbestand französischer Kochkunst auf Arenenberg war gesichert. Schon bald erzählte man auf den Märkten der umliegenden Städte von kaiserlichen Gerichten, die durch die Würzkraft der Bülle veredelt wurden. Die Höri-Bülle wurde „en vogue“ im Bodenseeraum. Heute gilt sie als typische Zutat der regionalen Bodenseeküche. Auf der Halbinsel veranstaltet man alljährlich ein Büllefest, bei dem sich alles um die Zwiebel dreht.

Und was den Fußball angeht: Da hoffe ich, dass die deutschen Stürmer in Südafrika so scharf zur Sache gehen, wie eine rohe Zwiebel auch sein kann. Auf dass den gegnerischen Verteidigern die Tränen in die Augen schießen und nicht etwa uns deutschen Fans, wenn Miro Klose wieder mal am Tor vorbeischießt…

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Butterkuchen

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Norddeutscher Butterkuchen ( von meiner Tochter,  in Australien gebacken und geschrieben  )

Bei meiner Oma, die ursprünglich aus Norddeutschland kam, gab es immer selbstgemachten Butterkuchen zum Tee. Mein Bruder und ich haben ihn geliebt. Vor allem wenn es ihn ganz frisch und noch ein kleines bisschen warm gab.

Norddeutscher Butterkuchen in Australien gebacken

Norddeutscher Butterkuchen in Australien gebacken

250 ml Milch
1 frische Hefe
50 g Zucker
400 g Mehl
1  Ei
Salz
75 g zerlassene Butter
150 g kalte Butter
Zucker
Mandelblättchen

Die Milch leicht erwärmen. Den Zucker einrühren und die Hefe darin auflösen. Das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Prise Salz, das Ei und die zerlassene Butter dazugeben. Die Hefemilch dazu und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig mit einem feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort (oder im Backofen bei 50°C) für 15 min gehen lassen. Gut durchkneten und noch mal 15 min gehen lassen. Ein Backblech mit hohem Rand gut einfetten, den Teig darauf verteilen und noch mal gut aufgehen lassen.
Nun in den Teig in ca. 5 cm Abstand mit dem Daumen Vertiefungen drücken und die gekühlte Butter in Flocken darin verteilen. Den Kuchen gut mit Zucker bestreuen und Mandelblättchen darauf verteilen. Nach ein letztes Mal gehen lassen und dann im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 15-20 min backen.


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